Fast 200 Polizeianwärter beginnen in Brandenburg ihre Ausbildung

An der Fachhochschule der Polizei Brandenburg wurden heute in Oranienburg 197 junge Frauen und Männer zu Polizeianwärterinnen und -anwärtern ernannt. Für 24 Polizeiangehörige begann heute der Aufstiegslehrgang vom mittleren zum gehobenen Polizeidient. Darüber hinaus beginnt an der Fachhochschule der Polizei Brandenburg auch ein Angehöriger der Polizei des Deutschen Bundestages sein Studium.

Laut Brandenburger Innenministerium werden derzeit so viele junge Polizistinnen und Polizisten wie noch nie ausgebildet. „Unser Ziel ist, die Polizei wieder zu stärken“, so Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Dienstag. Er verkündete, dass die Zeit des Personalabbaus endgültig vorbei sei. Schröter betont, dass der Polizeiberuf kein Job wie jeder andere ist: „Der Polizeiberuf genießt hohes Ansehen in der Bevölkerung. Das ergeben Umfragen immer wieder. Es ist zugleich ein Beruf voller Herausforderungen und Chancen.“

Schröter würdigte zugleich das große Interesse bereits ausgebildeter Polizisten an der Aufstiegsausbildung in den gehobenen Dienst. Sie seien ein Vorbild für die jungen Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Aus Brandenburg kommen mit 114 der erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber über die Hälfte aus dem Bundesland selbst. 49 Frauen und Männer kommen aus Berlin, die übrigen aus anderen Bundesländern, darunter aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 23 Jahren. Unter den Anwärtern sind, nach Angaben des Innenministeriums, 69 Frauen. Beworben hatten sich rund 2200 junge Menschen.

Das Land Brandenburg wird die nächsten Anwärterinnen und Anwärter im Herbst 2018 einstellen.

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